4C
ZE ± ZE m. Übergang am Rechenstrich

1A   1B   1C   1D   2A   2B   2B+  3A   3A+  3B   3B+  3C   3C+   4A   4B   4C

Zielsetzung der Förderkategorie 4C

Ziel ist es, dass die Kinder Rechenwege bei Aufgaben mit Zehnerübergang veranschaulichen und nachvollziehen. Dabei sollen sie Zahlen am Zahlenstrahl als Positionen verstehen und durch gezielte Sprünge schrittweise zum Ergebnis gelangen.

Drüberschwappen (beta)

Zu Beginn werden abwechselnd drei Ziffernkarten gezogen und daraus Plus- oder Minusaufgaben mit einem ein- und einem zweistelligen Teil gebildet. Ziel ist es, über oder unter einen Zehner zu rechnen und den Rechenweg am Rechenstrich darzustellen. Anschließend erhält das Kind entsprechend der Einerstelle des Ergebnisses Punkte.

Eins, zwei oder drei

Zu Beginn werden zwei zweistellige Zahlenkarten gezogen und daraus eine Plus- oder Minusaufgabe gebildet. Das Ergebnis muss zwischen 0 und 100 liegen. Anschließend wird die Aufgabe am Rechenstrich mit möglichst wenigen Sprüngen gelöst, wobei ein Sprung als besonders geschickter Rechenweg gilt.

Kein Weg zu schwer

Zu Beginn werden zwei zweistellige Zahlenkarten gezogen und daraus eine Minusaufgabe gebildet. Die Zahlen werden am Rechenstrich eingetragen und der Abstand durch passende Zwischenschritte ermittelt. Anschließend werden die Ergebnisse verglichen, wobei die Aufgabe mit dem größten Unterschied gewinnt.

Ganz klein und ganz groß

Zu Beginn werden sechs zweistellige Zahlenkarten gezogen und zu drei Minusaufgaben gepaart. Zunächst wird das Paar mit dem kleinsten Unterschied gesucht und am Rechenstrich berechnet. Anschließend werden die Karten neu gepaart, sodass möglichst der größte Unterschied entsteht, der ebenfalls am Rechenstrich ermittelt wird.

Hinweise und Gesprächsimpulse

 

Besonders wichtig ist, dass das Kind die Zahlen als Positionen auf dem Rechenstrich versteht und erkennt, wie durch geschickte Sprünge ein Rechenergebnis entsteht.

 

Zudem muss man beachten, dass das Kind erkennt, wie unterschiedliche Rechenwege mit unterschiedlich vielen Sprüngen zum gleichen Ergebnis führen können.

 

Bei Schwierigkeiten kann der Rechenstrich genutzt werden, um die Abstände zwischen den Zahlen und die einzelnen Rechenschritte zu veranschaulichen. Gesprächsanlässe ergeben sich besonders bei der Wahl der Sprünge und der Zerlegung der Zahlen.

 

Gesprächsanlässe ergeben sich insbesondere bei falschen oder umständlichen Ansätzen. Die Kinder können gegenseitig ihre Rechenwege vergleichen und überlegen, welcher Rechenweg geschickter ist.

 

Unabhängig vom Ergebnis sollten stets die Denkprozesse der Kinder erfragt werden. 

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